Hohlperlen aus Scheiben

Wickle einen schmalen kleinen Spacer. In gutem Abstand dazu (so weit weg, wie die Hohlperle breit werden soll) wickle noch einen schmalen kleinen Spacer. Wickle weitere Runden Glas um die Spacer, immer abwechselnd, damit beide Scheiben warm bleiben und nicht springen. Darauf achten, dass es keine kleinen Löcher im Glasauftrag gibt, nötigenfalls vorsichtig zuschmelzen. Mit einer flachen Pinzette ohne Hieb kannst du die Scheiben zwischendurch gleichrichten. Die Scheiben sollen ca. 1 1/2 mal so hoch werden, wie der Abstand zwischen den beiden Scheiben beträgt. Dann das obere Drittel der einen Scheibe erwärmen und mit einem Werkzeug vorsichtig zur Mitte in Richtung der anderen Scheibe biegen. Darauf achten, dass du nur das warme Glas bewegst, sonst reißt das Trennmittel dieser Scheibe und die Hohlperle wird nicht hohl. Das gleiche mit der anderen Scheibe machen. So lange wiederholen, bis sich die beiden Scheiben (inzwischen Schüsseln) berühren. Glas schön heiß machen und die Nacht damit schließen, das Glas richtig drüber „schmieren“. Alles nochmal auf kleine Löcher kontrollieren, nötigenfalls mit heißem Glas „zuspachteln“.

Jetzt kommt der spannende Augenblick: Das (unförmige) Ding langsam und gleichmäßig erhitzen, zuerst die Seiten, dann die Mitte. Je heißer das Glas wird, umso mehr dehnt sich die eingeschlossene Luft aus und formt aus dem Glas eine Kugel. Wichtig ist, den Dorn gleichmäßig zu drehen und das Glas nicht zu heiß werden zu lassen.

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