Lamellenperlen a la Verena

Lamellenperlen a la Verena

unschuld

Lamellenperlen kann ich erst seit kurzem – und mach sie seither ur gerne! Ich schaffe die herkömmliche Methode nicht, einen Twistie mit einem hohen Rad aus Klarglas zu überwickeln und das dann einzuschmelzen. Ich mach es so:

0) Twistie drehen. Dabei immer eine Schicht transparentes und eine Schicht opakes Glas abwechseln. Wird dunkles transparentes Glas verwendet, dann dazwischen auch immer eine Schicht Klarglas im Sandwich auftragen. Das helle transparente Glas bzw. das Klarglas erzeugt später den Lamelleneffekt.

1) Mach eine kleine Scheibe als Grundperle. Ich verwende dafür am liebsten ein transparentes Glas (z.B. Klar oder eines, das im verwendeten Twistie vorkommt).

2) Twistie um die Scheibe rumlegen, das Ende mit der Glasschere abschneiden und gleich mit einem Werkzeug auf etwas überlappend auf das andere Twistieende draufdrücken – so entsteht kein unschönes Ende.

3) Twistie vorsichtig einschmelzen, dabei nur den oberen Teil des Twisties erhitzen, damit die ganze Scheibe zu einer Perle „kondensiert“ und der Twistie möglichst die ganze Perle bedeckt.

4) Klarglas-Überzug Teil 1: Einen großen Blob schmelzen und heiß über die Mitte der Perle „schmieren“. Einschmelzen.

5) Klarglas-Überzug Teil 2: Mehr Klar schmelzen und ein Rad auf der Seite der Perle auftragen, genau dort, wo das bisherige Klar endet. Dabei das neue Rad auf das vorhandene Klar draufsetzen, nicht auf den Teil der Perle, der noch nicht überfangen ist. So verhindert man „rauskriechen“ und Luftblasen. Auf der Gegenseite ebenso. Das Klarglas in Richtung Dorn runterschmelzen.

6) Sollten die Lamellen noch nicht ganz bis zum Dorn laufen, Schritt 5 wiederholen, halt noch näher am Dorn.

Fertig! Freuen!

Oder man verarbeitet die Perle weiter und nimmt die Lamellen als Grundlage für eine Blümchenperle oder so…

Comments are closed.